Donnerstag

Bester Lloyd Caffee aus Bremen (Bremenblog)

Gegründet 1930, ist Lloyd Caffee die älteste traditionelle Kaffeerösterei Bremens. Der Kaffee wird im schonenden traditionellen Langzeitverfahren im Trommelröster geröstet. Bei Temperaturen zwischen 200 Grad Celsius und 220 Grad Celsius dauert der Röstvorgang zwischen 9 und 20 Minuten. Der Kaffee wird langsam erhitzt, um unerwünschte Stoffe heraus zu rösten. Dadurch ist er mild und gut bekömmlich, ohne eine chemische Behandlung erfahren zu haben. Nach dem Rösten wird der Kaffee auf dem Kühlsieb mit kalter Luft abgekühlt.

Freitag

Überseefestival 2010 in Bremen

Zehn Bands werden am Freitag, 17. September ab 19 Uhr und Sonnabend, 18. September, ab 15 Uhr, beim alten Zollamt in der Überseestadt aufspielen. Organisiert wird das Überseefestival vom Verein Musikszene Bremen.
Neben einigen lokalen Größen wie den „Mad Monks" (Ska-Punk), „Black Night Crash" (Rock), „Stun" (Indie-Rock) und „James Lars and The Sexual Chocolate" (Electro Soul & Funk) konnten mit „Dreatnut Inc." (Reagga-Hiphop-Pop aus Münster/Paderborn), Alex Amsterdam (Indie-Pop aus Düsseldorf) sowie Kabana auch einige überregionale Bands für das Festival gewonnen werden. Sonnabend von 15 bis 16 Uhr gehört die Bühne den Bremer Schülerbands.
Weitere Informationen im Internet unter:

Mittwoch

A-Cappella in Bremen: Die Bremer Stadtmusikanten würden heute Choirblax heißen

Live-Gesang vor den Bremer Stadtmusikanten aus Bronze von A-Cappella-Sängern aus Fleisch und Blut

Wie mit Straßenmusik das Stadtbild von Bremen durch Live-A-Cappella-Musik verändert wird und alte Traditionen aufrecht erhalten bleiben: Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten ist mittlerweile mehr als zwei Jahrhunderte alt. Bestehend aus dem Esel, dem Hund, der Katze und dem Hahn, kämpfen sie gemeinsam für ihre Freiheit und Selbstständigkeit. Nach dem Auftritt der A-Cappella-Gruppe Choirblax muss die Geschichte nun sehr wahrscheinlich neu geschrieben werden. Es ist der Samstag Nachmittag, an dem sich das Quintett in der Bremer Innenstadt trifft. Bereits bei vielen anderen Bremer Sehenswürdigkeiten eingesungen, stehen sie nun im Halbkreis neben den Bremer Stadtmusikanten aus Bronze.

Die vielen Touristen rund um die Statue beginnen in Erwartung der schwarzen Herren eine Schneise zu bilden. Und schon geht es los: Das internationale Publikum wird mit internationalen Liedern besungen. Jedem Tier der Bremer Stadtmusikanten wird ein eigenes Lied gewidmet. Der schwarzen Katze Barbra Ann gilt der erste Gassenhauer, dem Hahn Flying Picket das zweite und dritte Stück. Der mittlerweile Fan gewordenen Stadtführerin laufen vor Glück die ersten Freudentränen über die Wangen, die sich den Rest ihres Lebens an diese Stadtführung erinnern wird. Dem Hund Lion wird ein afrikanisches Schlaflied gesungen, und dem Esel Sweetheart das letzte A-Cappella-Stück an diesem Nachmittag.

Wer das sangesfreudige Quintett Choirblax bis heute nicht kennt, ist nun eines Besseren belehrt. Die fünf schwarzen Herren tauchen mit und ohne Ankündigung auf, singen die schönsten A-Cappella-Lieder und verschwinden genauso schnell, wie sie aufgetaucht sind. In allen bekannten Großstädten in Deutschland sind sie ebenso zu Hause, wie in den höchsten Gebäuden und tiefsten U-Bahn-Schächten. Für die Bremer Stadtmusikanten muss die Geschichte vielleicht nicht neu geschrieben werden, aber eine neue musikalische Note haben sie seit dem A-Cappella-Aufritt der Choirblax bekommen. Und die schwarzen Herren werden vielleicht schon bald aus Bronze gegossen.